by Andreas Gauger

Narzisstische Kollegen: Die tägliche Büroschlacht

Narzissmus am Arbeitsplatz

Die Küchentür schwingt auf. Das Gespräch verstummt. Drei Kolleginnen, eben noch in angeregtem Austausch, widmen sich plötzlich intensiv ihrem Kaffee.

"Morgen", sagst du. Ein gemurmeltes Echo. Niemand schaut dich an. Die eine tippt hastig auf ihrem Handy. Die andere muss dringend zurück an den Platz. Die dritte - Sandra - lächelt. Dieses Lächeln, das nie die Augen erreicht.

"Wir haben gerade über das Projekt gesprochen", sagt sie. Welches Projekt? Du arbeitest an drei gemeinsamen. "Du weißt schon." Pause. "Das mit den Problemen."

Du weißt nicht. Aber du weißt, dass sie weiß, dass du nicht weißt. Das ist der Punkt. Du sollst nachfragen. Unsicher werden. Dir den Kopf zerbrechen.

Später erfährst du: Es ging um deinen Geburtstag nächste Woche. Die Überraschung, die das Team geplant hatte. Hatte. Sandra fand, "bei der aktuellen Stimmung" wäre es unpassend. Welche Stimmung? "Na, du weißt schon. Nach der Sache."

Welche Sache? Du weißt es nicht. Wirst es nie erfahren. Aber alle anderen scheinen es zu wissen. Oder tun zumindest so.

Willkommen beim narzisstischen Kollegen. Wo der Feind nicht über dir in der Hierarchie thront, sondern neben dir sitzt. Lächelt. Dir Kaffee anbietet. Und gleichzeitig dein Arbeitsalltag zur Qual macht.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie du narzisstische Kollegen erkennst - vom charmanten Blender bis zum verdeckten Saboteur
  • Warum die Gerüchteküche ihre gefährlichste Waffe ist
  • Wie Credit-Stealing und Blame-Shifting zum System werden
  • Warum besonders narzisstische Kolleginnen oft unter dem Radar bleiben
  • Was diese permanenten Psychospiele mit deinem Nervensystem machen
  • Wie du dich schützt, ohne selbst zum Spieler zu werden

Wenn die Stimmung langsam kippt

Es fängt unmerklich an. Ein Kommentar hier. Ein vergessenes CC dort. Du denkst: Kann passieren.

Aber dann häufen sich die Versäumnisse. Die wichtige Info, die dich nicht erreicht. Das Meeting, zu dem du zu spät eingeladen wirst. Die Teams-Gruppe, von der du nichts weißt. Immer bist du einen Schritt hinterher.

Du sprichst es an. "Oh, hab ich vergessen? Sorry!" Zu schnell. Zu glatt. "Ich dachte, du wüsstest Bescheid." Das kleine Lächeln dabei. Die anderen schauen weg.

Die Dynamik hat sich verschoben. Du merkst es an kleinen Dingen. Gespräche, die verstummen. Blicke, die sich treffen. Inside-Jokes, die du nicht verstehst. Du bist noch im Team. Aber nicht mehr dabei.

Warum Kollegen oft schlimmer sind als Chefs

Bei Vorgesetzten ist die Hierarchie klar. Die Macht ungleich verteilt. Man weiß, wo man steht.

Auf Kollegenebene? Da sollte Augenhöhe herrschen. Teamgeist. Gemeinsame Ziele. Wenn hier jemand nach Dominanz strebt, ist das perfider. Weil es unter dem Deckmantel der Kollegialität passiert.

Du kannst dich nicht auf die Hierarchie berufen. Nicht nach oben eskalieren - "Petzen" ist verpönt. Du sollst es "unter euch klären". Aber wie klärst du etwas mit jemandem, der jedes Gespräch verdreht? Der sich als Opfer inszeniert, sobald du Grenzen setzt?

Die Erschöpfung kommt von dieser Dauerwachsamkeit. Wem kannst du vertrauen? Wer spielt welches Spiel? Jede Interaktion wird zum Schachzug. Jede Kaffeepause zur strategischen Entscheidung.

Die verschiedenen Typen narzisstischer Kollegen

Manche Verhaltensweisen im Büro erschweren die Zusammenarbeit erheblich. Diese Muster zu erkennen hilft dir, professionell damit umzugehen.

Was diese Kollegen gemeinsam haben: Sie brauchen übermäßig viel Aufmerksamkeit und Anerkennung - oft auf Kosten anderer.

Blender: Verpackung statt Inhalt

Diese Menschen sind Naturtalente im Selbstmarketing. Redegewandt, charmant, immer die neuesten Fachbegriffe parat. Ihre Präsentationen sind makellos. Hochglanz-Folien, perfekte Rhetorik, beeindruckende Zahlen.

Der Inhalt? Dünn. Aber das fällt erst mal nicht auf. Alle sind beeindruckt. Deine gründliche Arbeit wirkt daneben fast langweilig. Deine Substanz gegen deren Show.

Wenn Projekte scheitern - und sie scheitern öfter, weil Schein allein nicht trägt - liegt es nie an ihnen. Die Umstände, das Team, die Ressourcen. Sie selbst? Über jeden Zweifel erhaben.

Das Frustrierende: Es funktioniert. Jahrelang. Bis irgendwann auffällt, dass hinter dem Feuerwerk wenig Substanz steckt. Aber bis dahin haben sie oft schon die nächste Position.

Verdeckte Saboteure: Hilfsbereitschaft als Waffe

Diese Kolleginnen und Kollegen sind schwerer zu durchschauen. Nach außen hilfsbereit, kollegial, immer zur Stelle. "Ich unterstütze dich gerne!" "Lass mich das übernehmen!"

Aber ihre Unterstützung hat Nebenwirkungen. Die wichtige Info kommt verstümmelt an. Die Deadline wird "missverstanden". Deine Zuarbeit "vergessen". Immer so, dass du schlecht dastehst. Immer mit plausibler Ausrede.

"Das tut mir so leid!" Öffentlich. Betroffen. Alle hören: Du hast ein Problem verursacht. Sie hat versucht zu helfen. Die Rollen sind klar verteilt.

Diese Menschen sammeln. Informationen, Schwächen, private Details. Nicht aus Interesse. Als Munition. Für den Moment, wo sie es brauchen können.

Die Königsbiene: Keine andere neben sich

Diese Person - oft, aber nicht nur weiblich - duldet keine Konkurrenz auf ihrer Ebene. Nach oben buckelt sie, nach unten tritt sie, aber zur Seite? Da wird eliminiert.

Neue Kollegin im Team? Wird erst mal gescannt. Potenzielle Bedrohung? Dann beginnt das Spiel. Erst übertrieben freundlich. "Wenn du Hilfe brauchst!" Dann kommen die kleinen Stiche. "Das ist hier anders als in deiner alten Firma." "Wir haben da unsere Abläufe."

Die Message: Du bist hier nur geduldet. Dies ist mein Revier. Vor allem bei gleichgeschlechtlichen Kollegen wird es subtil. Ein abschätziger Blick auf die Kleidung. Ein "interessant" nach deinem Vorschlag. Das demonstrative Insider-Gespräch mit anderen, während du daneben stehst.

Diese Menschen haben ihr Netzwerk. Ihre Allianzen. Wer neu kommt, muss sich unterordnen oder wird isoliert. Es gibt nur eine Queen Bee. Die anderen sind Arbeiterinnen.

Der Dauerperformer: Immer auf Sendung

Jede Interaktion ist eine Bühne. Jedes Meeting eine Show. Diese Menschen können nicht einfach arbeiten. Sie müssen performen. Und du sollst Publikum sein.

Ihre Erfolge werden zelebriert. Laut. Öffentlich. "Rat mal, was mir der Kunde gesagt hat!" Ihre Probleme werden dramatisiert. "Ihr glaubt nicht, was ich durchmache!" Alles ist größer, wichtiger, bedeutsamer als bei anderen.

Deine ruhige Kompetenz? Unsichtbar neben diesem Feuerwerk. Du erledigst die Arbeit, während sie die Schlagzeilen macht. Du löst Probleme, während sie ihre inszeniert.

Das Erschöpfende: Die konstante Lautstärke. Emotional. Mental. Du kannst nicht in Ruhe arbeiten. Immer ist Drama. Immer ist Aufregung. Immer musst du reagieren, applaudieren, teilnehmen an der Show.

Die Mechanismen: So läuft die Manipulation

Diese Verhaltensweisen sind keine Einzelfälle. Sie sind Muster, die sich wiederholen. Wenn du sie kennst, erkennst du sie schneller - und kannst dich besser schützen.

Credit-Stealing: Der Ideenklau im System

Du entwickelst ein Konzept. Teilst es im kleinen Kreis. "Interessant", sagt jemand. Macht sich Notizen. Stellt schlaue Fragen.

Zwei Wochen später, Abteilungsmeeting. Diese Person präsentiert "ihre" Idee. Es ist deine. Mit minimalen Variationen. Gerade genug verändert, dass du schlecht sagen kannst: "Das war meins."

Die Mechanik dahinter: Oft läuft es über Stufen. "Wie Andrea schon andeutete..." - kurze Erwähnung. Dann die große Ausführung. Du bekommst die Fußnote. Die andere Person die Hauptrolle.

Das Dokumentieren hilft nur bedingt. "Ich habe das weiterentwickelt." "Das war ein Team-Brainstorming." Die Ausreden sind endlos. Und wer will schon als kleinlich gelten?

Blame-Shifting: Verantwortung delegieren

Das Projekt läuft schief. Plötzlich warst du federführend. "Das basierte auf deinem Ansatz." Komisch, beim Erfolg letztes Mal war es ein Teamerfolg.

Die Technik: Vage Formulierungen in Emails. "Wir sollten..." (du sollst). "Man könnte..." (du musst). Später wird daraus: "Du hattest dich doch bereit erklärt."

Mündliche Absprachen, die später anders erinnert werden. "Wir hatten doch besprochen..." Hatten ihr nicht. Aber wer kann das beweisen?

Du fängst an, alles zu dokumentieren. Aber das macht dich zum Bürokraten. "So misstrauisch." Die anderen verdrehen die Augen. Du wirkst paranoid. Genau das ist gewollt.

Flüsterkampagnen: Rufmord auf Raten

"Ich mache mir Sorgen um sie." Beiläufig in der Küche. "Sie wirkt überfordert." Ein mitleidiger Blick.

Der Mechanismus ist perfide: Aus Sorge wird Gerücht. "Hast du auch gemerkt, dass..." "Mir ist aufgefallen..." Nach drei Wochen "weiß" jeder: Du bist am Limit. Nicht mehr belastbar.

Du merkst es an veränderten Reaktionen. Plötzlich fragt jeder: "Schaffst du das?" Zu besorgt. Zu vorsichtig. Als wärst du aus Glas.

Wenn du nachfragst: "Was? Nichts!" Aber dieses Nichts hat es in sich. Es nagt. Was erzählen sie? Was denken sie?

Triangulation: Alle gegen einen

"Die anderen finden auch..." "Mir wurde zugetragen..." "Mehrere Kollegen haben sich beschwert..."

Wer sind diese anderen? Das erfährst du nie. Aber die Botschaft ist klar: Du stehst allein. Alle sind gegen dich.

Gleichzeitig erzählt dieselbe Person anderen: "Sie hat sich über dich beschwert." Plötzlich ist Spannung zwischen dir und Kollegen, mit denen du nie ein Problem hattest.

Divide et impera - teile und herrsche. Misstrauen säen. Allianzen verhindern. Jeden isolieren. So bleibt man selbst der einzige Fixpunkt.

Meeting-Hijacking: Die gestohlene Bühne

Du präsentierst. Jemand unterbricht: "Darf ich da kurz..." Und übernimmt. Reformuliert deine Punkte. "Was du eigentlich sagen willst..."

Am Ende war es deren Präsentation. Deine Vorbereitung? Irrelevant. Deine Expertise? Überschrieben.

Oder subtiler: Ständige Zwischenfragen. "Verstehe ich richtig, dass..." Nicht um zu verstehen. Um zu stören. Den Flow zu brechen. Dich aus dem Konzept zu bringen.

Die False-Friend-Falle

Erst sind sie deine besten Freunde im Büro. Interessiert. Aufmerksam. "Erzähl mal!" Das Vertrauen wächst. Du öffnest dich.

Dann kommt der Verrat. Deine privaten Details werden Bürogespräch. Deine Schwächen werden ausgenutzt. Deine Ängste gegen dich verwendet.

"Ich dachte, das wüssten alle." "Das war doch kein Geheimnis." Die Unschuldsmiene. Als wärst du naiv gewesen zu vertrauen.

Warum es besonders Frauen (be)trifft

Die Forschung zeigt: Relationale Aggression - also Angriffe auf Beziehungen und sozialen Status - tritt besonders häufig zwischen Frauen am Arbeitsplatz auf. Nicht weil Frauen "von Natur aus" so sind. Sondern weil ihnen oft andere Machtmittel fehlen.

In männlich dominierten Branchen wird es besonders brutal. Wenn nur wenige Frauen in Führungspositionen sind, entsteht ein Gefühl von künstlicher Knappheit. Als gäbe es nur Platz für eine. Die etablierte Frau sieht jede neue als Bedrohung.

"Ich musste da auch durch", sagt sie. Und meint: Du sollst genauso leiden. Die erfahrene Mobbing-Opfer wird zur Täterin. Der Kreislauf perpetuiert sich.

Das Perfide: Nach außen predigen diese Frauen oft Solidarität. "Frauen müssen zusammenhalten!" Während sie gleichzeitig andere Frauen systematisch kleinhalten. Besonders die jungen, die talentierten, die bedrohlichen.

Die Waffen sind subtil. Der abschätzige Blick. Das "nette" Kompliment, das keins ist. "Mutig, das so zu tragen." Die Ausgrenzung aus informellen Netzwerken. "Das ist eher was für die Mütter unter uns."

💡 Derks et al. (2016) zeigten in ihrer Studie zum "Queen Bee Phänomen": Frauen in männerdominierten Umgebungen distanzieren sich oft von anderen Frauen, um ihre eigene Position zu sichern. Sie übernehmen männliche Verhaltensweisen und sind härter zu weiblichen Untergebenen als zu männlichen. Ein Überlebensmechanismus, der das System aufrecht erhält.

Die Kosten: Was das mit Teams macht

Ein einziger toxischer Kollege kann ein ganzes Team lahmlegen. Das ist keine Übertreibung. Das ist messbar.

Die Produktivität sinkt. Nicht nur bei den Betroffenen. Bei allen. Weil Energie in Absicherung fließt statt in Arbeit. Weil Meetings zu Schlachtfeldern werden. Weil keiner mehr Ideen teilt - sie könnten ja gestohlen werden.

Der Krankenstand steigt. Erst die mysteriösen Kopfschmerzen. Dann die Magenschmerzen. Dann der Burnout. Die Krankenkasse zahlt. Die Firma verliert Know-how.

Die Fluktuation explodiert. Aber nicht die Problemverursacher gehen. Die Guten gehen. Die mit Optionen. Die, die sich das nicht antun müssen. Übrig bleiben die Mitläufer und die, die nicht weg können.

Warum die HR oft nicht hilft

Du gehst zur Personalabteilung. "Ich habe ein Problem mit einer Kollegin." Die HR-Mitarbeiterin nickt verständnisvoll. Macht sich Notizen. Und dann?

"Das klingt nach einem Persönlichkeitskonflikt." Der Todesstoß jeder Beschwerde. Persönlichkeitskonflikt heißt: beide Schuld. Heißt: klärt das unter euch. Heißt: nicht unser Problem.

Die Beweislage ist dünn. Manipulation hinterlässt keine Spuren. Gaslighting keine Emails. Die subtilen Stiche, die täglichen Nadelstiche - wie willst du die dokumentieren?

"Haben Sie mal das Gespräch gesucht?" Hast du. Es wurde verdreht. "Vielleicht ein Mediationsgespräch?" Bei dem sie sich als Opfer inszeniert. "Ein Teamworkshop?" Wo du als die Schwierige dastehst.

HR hat Angst. Vor Eskalation. Vor Klagen. Vor der Störung des Betriebsfriedens. Lieber den Deckel draufhalten. Lieber die Leisen verlieren als Ärger mit den Lauten.

Oft sind die Täter auch die Performer. Die mit den guten Zahlen. Den wichtigen Kontakten. Dem Draht nach oben. Wen wird die Firma wohl schützen?

Was mit dir passiert

Nach Monaten in dieser Atmosphäre merkst du: Du bist nicht mehr du selbst. Du bist vorsichtiger geworden. Misstrauischer. Erschöpfter.

Du funktionierst noch. Nach außen. Aber innerlich? Da läuft ein Programm, das du nicht mehr abstellen kannst. Der Scanner, der jede Interaktion auf Gefahr prüft. Die Alarmglocken, die bei harmlosen Gesprächen anspringen.

Reiz → Verarbeitung → Reaktion

Der Reiz: Eine Kollegin kommt auf dich zu. Lächelt. Will "kurz was besprechen".

Die Verarbeitung: Dein System scannt blitzschnell. Ist das echt? Will sie was? Sammelt sie Informationen? Dein Körper erinnert sich an jedes Mal, wo ein harmloses Gespräch zur Falle wurde.

Die Reaktion: Du lächelst zurück. Bleibst vage. Gibst nichts preis. Selbst wenn sie es diesmal ernst meint. Selbst wenn sie keine bösen Absichten hat. Du kannst nicht mehr anders.

Dieses Muster nimmst du mit. In den nächsten Job. In private Beziehungen. Das Misstrauen ist zu deinem Betriebssystem geworden.

Der Ausweg

Die harte Wahrheit: In einem wirklich toxischen Team gibt es nur begrenzte Optionen.

Du kannst dich schützen. Energie managen. Dokumentieren. Grenzen setzen. Das hilft zu überleben. Aber leben? Wirklich leben? Das ist was anderes.

Du kannst gehen. Oft die klügste Option. Aber manchmal nicht möglich. Finanzen. Familie. Arbeitsmarkt. Und die Gefahr: Im nächsten Team wartet der nächste narzisstische Kollege.

Oder du lernst etwas Fundamentales: Dein Nervensystem neu zu programmieren. Nicht mit Tricks und Techniken. Sondern an der Wurzel. Da, wo die automatischen Reaktionen sitzen.

Du hast die Wahl

Du kannst weiter hoffen, dass sie sich ändern. Dass HR endlich eingreift. Dass die neue Teamleitung durchgreift. Weiter jeden Morgen mit diesem Stein auf der Brust aufwachen. Weiter überlegen, welche Krankheit du heute erfinden könntest.

Oder du lernst, Grenzen zu setzen wie ein Mönch. Ruhig. Klar. Unbeeindruckt vom Drama um dich herum.

Stell dir vor: Du sitzt im Meeting. Die üblichen Spielchen laufen. Credit wird gestohlen. Blame wird verschoben. Aber du sitzt da wie in einem Film. Interessiert, aber nicht involviert. Dein Puls bleibt ruhig. Nicht aus Anstrengung - aus Gewohnheit.

"Aber ich bin kein Mönch! Ich kann nicht einfach ruhig bleiben, wenn..."

Stimmt. Mönche werden aber auch nicht so geboren. Ihre Gelassenheit ist kein Talent - es ist Training. Systematisches Training des Nervensystems. Jedes Mal, wenn du den alten Impuls stoppst und bewusst anders reagierst, prägt sich ein neues Muster ein.

Die narzisstischen Kollegen? Werden langweilig. Ihre Dramen vorhersehbar. Sie verlieren ihre Macht über dich, weil du nicht mehr mitspielst. Manche respektieren dich plötzlich. Andere suchen sich neue Opfer.

Diese innere Ruhe, diese Souveränität - das ist erlernbar. Nicht über Nacht, aber verlässlich. Mit der richtigen Methode. Schritt für Schritt.

Klare Grenzen, Innere Ruhe.
Das Coaching-Programm.

Tiefer eintauchen

Seit über 13 Jahren begleite ich Menschen dabei, sich aus toxischen Beziehungen zu befreien, gesündere Beziehungs-Entscheidungen zu treffen und wieder ganz zu sich selbst zu finden.

Meine Methode verbindet die effektivsten Ansätze aus Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, buddhistischer und allgemeiner Psychotherapie, Taoismus, Stoizismus und Resilienzforschung.

Wenn du diesen Weg selbst gehen möchtest, freue ich mich darauf, dich kennenzulernen.

Andreas