Hallo, ich bin Andreas

Seit 2012 unterstütze ich Menschen dabei, sich selbst anzunehmen und ihr Selbstwertgefühl zu stärken, um ein authentisches Leben zu führen und ihre Beziehungen zum Funktionieren zu bringen.

Für mich ist ein authentisches Leben alternativlos. Wir sollten alles daran setzen, unser Leben in Besitz zu nehmen und es nach unseren Maßstäben zu leben. Mit den passenden Menschen. Ich hatte keine andere Wahl und musste das tun, um mich selbst zu retten. Wortwörtlich. Heute lebe ich authentischer, als ich mich früher je getraut hätte. Aber das war nicht immer so...

Mein Weg in ein authentisches Leben


2007 musste ich wieder bei meinen Eltern einziehen, nachdem mein Leben auseinandergefallen war. Fünf Jahre zuvor bin ich ausgezogen, um mit meiner kleinen Firma die Welt zu erobern. Auf der späteren Talfahrt habe ich meine Partnerschaft und Gesundheit gleich mit ruiniert. Aus dem Spiegel hat mich plötzlich ein anderer Mensch angeglotzt. Eine teigig aufgequollene Person mit blasser Haut und traurigen Augen, die nur noch entfernt Ähnlichkeit mit mir hatte.

Was war passiert?


Anfangs lief alles prima. Während meine Schulfreunde studierten, hatte ich bereits eigene Angestellte und fing an, wirklich Geld zu verdienen. War in der Form meines Lebens und ja, ich sah gut aus. Hab mich gefühlt (und aufgeführt), wie der große Zampano.

Je steiler es bergab ging, desto lauter wurden meine vertrauten inneren Dämonen. Nachdem ich sie nicht mehr mit meinem schwindenden Erfolg in Schach halten konnte, hatte ich die letzten zwei Jahre alles versucht, um ihre bohrenden Stimmen nicht hören zu müssen. Unkontrollierbare Fressanfälle, zwei Schachteln Zigaretten pro Tag und abends eine Flasche Wein, um schlafen zu können. Wer vierzig Kilo in zwei Jahren zunimmt, hat ein Problem, das nichts mit Essen zu tun hat.

Wenn du denkst, dass du es endlich geschafft hast, ist die Fallhöhe besonders groß. Mein halbes Leben wurde ich kritisiert, weil ich mich nicht anpassen wollte. Gerade dachte ich noch, ich hätte ihnen bewiesen, wie falsch sie lagen. Jetzt hatten sie recht behalten. Das war das Schlimmste. Ich hatte nie das Gefühl, dazuzugehören oder reinzupassen. Hatte keine Ahnung, wo mein verdammter Platz im Leben sein sollte. Der äußere Erfolg verlieh mir zum ersten Mal eine gefühlte Existenzberechtigung. Aber ich hatte auf Sand gebaut.

Mein Leben heute


Wenn ich heute nach einem erfüllten Arbeitstag abends mit meiner Verlobten kuschele und wir unsere „Heile-Welt-Serien“ gucken, Tilda und Oskar schnarchend auf unseren Beinen, fällt es mir schwer, mich in den Andreas von 2007 einzufühlen. Man vergisst schnell, welchen Weg man zurückgelegt hat, wenn genügend Wasser den Fluss hinunter geflossen ist. Hätte ich eine Zeitmaschine, würde ich ihm gerne das Leben zeigen, das er heute führt. Dann hätte er gewusst, dass alles gut wird und sich vielleicht nicht ganz so verloren gefühlt. Aber der Weg hierher war kurvenreich. Ich hätte damals gerne gewusst, was ich heute weiß. Es hätte mir manchen Umweg erspart.

Wie habe ich das geschafft?

Bis zu meinem Absturz war ich überzeugt, ich würde mich auf diesem Egotrip selbst verwirklichen. In Wahrheit wollte ich nur alles anders machen, weil ich mich nie zugehörig gefühlt hatte. Jetzt musste ich mich aus Einzelteilen neu zusammensetzen. Heute sehe ich darin ein großes Geschenk. Es ist nur das von mir abgefallen, was mir nicht entsprochen hat, damit mein Leben heilen kann. Natürlich hat sich das damals nicht so angefühlt.

Zum Glück war mir klar, dass ich in ein paar Jahren am selben Punkt stehen würde, wenn ich meinen Neustart nicht um das herum aufbaue, was wirklich zu mir passt. Psychologie und gelebte Spiritualität hatten mich schon immer fasziniert. In meiner Firma liebte ich Personalführung und -Entwicklung. Noch im selben Jahr habe ich mit geliehenem Geld die ersten Coaching- und Therapie Ausbildungen angefangen. Obwohl ich große Angst vorm erneuten Scheitern hatte, habe ich schnell gemerkt, dass ich jetzt endlich in meinem eigenen Wasser geschwommen bin.

Ich war gut. Plötzlich floss alles mühelos. Nichts bringt dich in deiner eigenen Entwicklung weiter, als andere in ihrer zu fördern. Und nur weniges erfüllt mich mit mehr Freude. Nach fünf Jahren des Lernens habe ich dann meine eigene Coachingpraxis gegründet. Der Anfang war schwer. Die erste Zeit habe ich anderer Leute Rasen gemäht, um meine Miete zu zahlen. In den ersten sechs Monaten hatte ich genau eine Klientin. Sie hat zwei Coachingstunden bei mir gebucht. Aber ich habe weitergemacht. Heute verdiene ich an einem Tag mehr, als in meinem gesamten ersten halben Jahr. Viel wichtiger aber ist, dass ich abends mit dem Gefühl ins Bett steige, etwas Sinnvolles getan zu haben. Und das ist mit Geld nicht zu bezahlen.

Nachdem ich in meiner Berufung angekommen war, kam der zweite große Absturz. Ihn hatte ich allerdings lange kommen sehen, denn ich war mit einem tollen Menschen zusammen, der leider überhaupt nicht zu mir passte. Umgekehrt natürlich ebenso. Hier hatte ich weiterhin aus den alten Mustern gelebt. Nach langem Kampf und der schmerzhaften Trennung, die sich wie das zigste Scheitern in der Liebe angefühlt hatte, habe ich in meinem Privatleben die gleiche Entwicklung durchgemacht, wie zuvor in meinem Beruf. Aber das ist Teil einer anderen Geschichte. Sie ist gut ausgegangen und hat mir den wundervollsten Menschen geschenkt, den ich je kennenlernen durfte. Bei ihr kann ich vollkommen ich selbst sein und sie findet’s sogar noch gut. Unglaublich! 🙂

Im Mai wird geheiratet. Zwei Tage nachdem mein erstes Buch bei einem der größten deutschen Verlage rauskommt (das fünfte insgesamt). Irre, was alles in Bewegung kommt, wenn wir den Mut haben, uns selbst zu verwirklichen.

Wie ich lebe und wo ich arbeite

Wir wohnen mit unseren beiden Hunden und zweieinhalb Katzen (zwei eigene und unser Stiefkater Eddie, der halbtags auf dem Grundstück lebt) im schönen Vor-Elm. Ungefähr 25 Minuten von Wolfsburg. Hier arbeite ich auch. Wenn ich frei habe, triffst du mich bei gutem Wetter in unserem Garten oder in den umliegenden Wäldern, wo ich die Stille der Natur beim Wandern oder Mountainbiken genieße. In der Stadt würde ich eingehen (ich habe es versucht). Deshalb liebe ich es, mitten im Grünen zu leben. Hinterm Haus die Pferdekoppel, links daneben der Wald. Vogelgezwitscher als Wecker.

Wenn ich in der warmen Jahreszeit  mal eine Pause von der Arbeit brauche, drehe ich eine Runde mit meinem kleinen Roadster. Ein Jugendtraum, den ich mir vor zwei Jahren erfüllt habe. Zündschlüssel drehen, Verdeck auf, an blühenden Rapsfeldern vorbei, den Fahrtwind in den Haaren und atmen. Einfach nur atmen. Und das unbeschreibliche Gefühl genießen, am Leben zu sein. Was für ein Geschenk!

Meine Qualifikation

  • Heilpraktiker (Psychotherapie)
  • EMDR-Therapeut
  • NLP Master-Coach
  • ROMPC®– Coach & Therapeut
  • systemische Ausbildung
  • weitere Zusatzausbildungen

Woran ich glaube

Selbstannahme als Fundament

Schließe Frieden mit dir. Sorry, du bist nicht perfekt. Bin ich auch nicht. Müssen wir auch gar nicht sein. Aber mögen sollten wir uns. Nicht erst, wenn wir 10 Kilo abgenommen und unsere Französischkenntnisse aufgemöbelt haben. Und nicht bloß an unseren guten Tagen. Auch an den richtig miesen. An denen besonders. Aus uns wird kein Sportstar und keine Hollywood-Diva mehr. Aber wir sind liebenswerte Menschen mit Ecken und Kanten und brauchen uns vor niemandem zu verstecken. Wer sich selbst angenommen hat, findet Mut, authentisch zu sein. Und authentisch ist das neue Sexy!

Authentizität schlägt Perfektion

Get real! Zeige dich. Verstell dich nicht länger, nur damit die Unpassenden nicht gehen. Sonst können die Passenden nicht kommen, weil du die falschen Signale an die richtigen Menschen sendest. Für die ist deine Individualität nämlich ein Geschenk. Du bist hier, um deine Einzigartigkeit in die Welt zu bringen. Sei anderen ein leuchtendes Vorbild darin. Und wenn dein Selbstausdruck nicht zum Mainstream passt? Wunderbar! Wirf einen Blick auf die Welt. Sie braucht wirklich neue Impulse.

Beziehungen sind der Schlüssel

Behandle deine Beziehungen wie rohe Diamanten. Sie sind für dein Glück so wichtig, wie deine Gesundheit. Vielleicht wichtiger. Unsere Lebenszeit ist knapp bemessen. Wie ein Funke überm Lagerfeuer ist sie verglüht, bevor du ein zweites Mal hingesehen hast. Du kannst es dir nicht leisten, sie mit Leuten zu verbringen, bei denen du nicht du selbst sein kannst. Nimm dich an, werde authentisch und zieh Menschen in dein Leben, die genau nach dir immer gesucht haben. Seid einander ein Geschenk und wisst, dass euer Leben erfüllt war, weil ihr es miteinander verbracht habt.

Meine Mission / Vision

Die Kette durchbrechen, mit der ein geringes Selbstwertgefühl von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Damit Fußballstadien voll zukünftiger Kinder keine Therapeuten mehr brauchen.